Kinderseelen verstehen: Fachwissen anschaulich für Eltern, Kinder und Fachkräfte

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Zir­kus im Kopf: ADHS

In die­sem Buch geht es um das Erle­ben von Kin­dern mit ADHS und um Fami­li­en, die dadurch täg­lich mit Unru­he, Impul­si­vi­tät, Ablenk­bar­keit und inten­si­ven Gefüh­len umge­hen. Der All­tag ist hier oft geprägt von Miss­ver­ständ­nis­sen, Erschöp­fung und dem Gefühl, stän­dig „zu viel“ oder „nicht rich­tig“ zu sein. Gleich­zei­tig steckt hin­ter ADHS eine beson­de­re Art, die Welt wahr­zu­neh­men: schnell, krea­tiv, sen­si­bel und vol­ler Ener­gie. Wird die­se Dyna­mik nicht ver­stan­den, ent­ste­hen Frust, Schuld­ge­füh­le und Kon­flik­te – bei Kin­dern wie bei Erwachsenen.

Die­ses Buch macht die Zusam­men­hän­ge für alle Betei­lig­ten ver­ständ­lich. Es rich­tet sich an Kin­der (und erwach­se­ne Kin­der) mit ADHS, an Eltern und ande­re Bezugs­per­so­nen sowie an Fach­kräf­te, die Fami­li­en beglei­ten. Es erklärt, was ADHS aus ent­wick­lungs­psy­cho­lo­gi­scher Sicht bedeu­tet, ent­las­tet von vor­schnel­len Bewer­tun­gen und zeigt, wie aus Über­for­de­rung Ent­wick­lung ent­ste­hen kann. Nicht durch Druck oder Dis­zi­plin, son­dern durch Ver­ste­hen, Struk­tur, Bezie­hung und einen Umgang, der die Stär­ken des Kin­des eben­so ernst nimmt wie sei­ne Bedürfnisse.

Mamas Gefüh­le: Borderline

In die­sem Buch geht es um das Erle­ben von Kin­dern in einem emo­tio­nal hoch­in­ten­si­ven, wech­sel­haf­ten Umfeld. Nähe kann lie­be­voll und über­wäl­ti­gend zugleich sein, Stim­mun­gen kip­pen schnell, emo­tio­na­le Sicher­heit ist schwer vor­her­seh­bar. Kin­der reagie­ren mit Anpas­sung: Sie wer­den auf­merk­sam, empa­thisch, ver­ant­wor­tungs­voll – oft zu früh. Sie ler­nen, Stim­mun­gen zu lesen, Bedürf­nis­se zurück­zu­stel­len und „mit­zu­hal­ten“. Die­se Stra­te­gien hel­fen beim Über­le­ben, kön­nen spä­ter aber zu inne­rer Anspan­nung, Selbst­zwei­feln und Bezie­hungs­pro­ble­men führen.

Die­ses Buch macht die Zusam­men­hän­ge für alle Betei­lig­ten ver­ständ­lich. Es rich­tet sich an Kin­der (und erwach­se­ne Kin­der) aus sol­chen Fami­li­en, an Müt­ter mit Bor­der­line sowie an Väter und ande­re Bezugs­per­so­nen. Es erklärt typi­sche Dyna­mi­ken, ent­las­tet von Schuld­ge­füh­len und zeigt, was Kin­der stärkt: Vor­her­seh­bar­keit, Benen­nung von Gefüh­len, kla­re Gren­zen und eine sta­bi­le, ver­läss­li­che Bin­dung. Gleich­zei­tig ist es ein wert­vol­les Arbeits­mit­tel für Fach­kräf­te, die Fami­li­en psy­cho­edu­ka­tiv begleiten.

Janas Geheim­nis: Missbrauch

In die­sem Buch geht es um das Erle­ben eines Mäd­chens, das fol­gen­schwe­ren Miss­brauch durch eine nahe­ste­hen­de Bezugs­per­son erfährt. Es zeigt die tief­grei­fen­den Spu­ren, die die­ses Erle­ben in ihrer kind­li­chen Psy­che hin­ter­lässt. Angst, Scham, Ver­wir­rung und Schuld­ge­füh­le prä­gen ihren All­tag eben­so wie das stil­le Bemü­hen, nach außen „funk­tio­nie­ren“ zu müs­sen. Miss­brauch zer­stört nicht nur Gren­zen, son­dern erschüt­tert Ver­trau­en und das Gefühl von Sicher­heit – oft weit über die Kind­heit hinaus.

Die­ses Buch macht die inne­ren Zusam­men­hän­ge für Betrof­fe­ne und nahe­ste­hen­de Men­schen ver­ständ­lich. Es rich­tet sich an Kin­der und Erwach­se­ne mit Miss­brauchs­er­fah­run­gen und deren Eltern und Bezugs­per­so­nen. Auch Fach­kräf­te, die mit trau­ma­ti­sier­ten Men­schen arbei­ten, kön­nen es im Rah­men der The­ra­pie ein­set­zen. Psy­cho­lo­gisch fun­diert und zugleich gut les­bar zeigt es, wie Miss­brauch wirkt, war­um Sym­pto­me ent­ste­hen und wel­che Wege der Hei­lung mög­lich sind. Nicht durch Schuld­zu­wei­sung oder Schwei­gen, son­dern durch Ver­ste­hen, Schutz und the­ra­peu­ti­sche Beglei­tung – damit aus Ver­let­zung wie­der Selbst­wirk­sam­keit, Wür­de und Lebens­freu­de wach­sen können.

Geschwis­ter-Kind: Nach­wuchs kommt

In die­sem Buch wird Geschwis­ter­ri­va­li­tät aus psy­cho­dy­na­mi­scher Per­spek­ti­ve ver­ständ­lich und pra­xis­nah erklärt. Es zeigt auf, war­um Neid, Eifer­sucht, Wut oder Rück­zug nor­ma­le Reak­tio­nen auf erleb­ten Man­gel sind  und war­um die­se Gefüh­le weder mora­lisch falsch sind, noch erzie­he­ri­sche Feh­ler dar­stel­len. Es wird ver­deut­licht, wie Riva­li­tät ent­steht, wel­che Ent­wick­lungs­auf­ga­ben dar­in lie­gen und wann sie pro­ble­ma­tisch wird.    
Der Fokus liegt auf emo­tio­na­ler Regu­la­ti­on statt Gleich­be­hand­lung, auf Bezie­hungs­klar­heit statt Kon­trol­le. Anschau­lich wird beschrie­ben, was Kin­der inner­lich erle­ben, wel­che lang­fris­ti­gen Fol­gen unge­lös­te Riva­li­täts­mus­ter haben kön­nen und wie Eltern durch Prä­senz, Hal­tung und Beglei­tung sta­bi­li­sie­rend wirken.

Ein Buch für Eltern, die ihre Kin­der nicht ver­glei­chen, son­dern ver­ste­hen wol­len – und die Geschwis­ter­ri­va­li­tät als Ent­wick­lungs­chan­ce begrei­fen möch­ten. Ein Buch auch für Fach­kräf­te, die die­ses Wis­sen pra­xis­nah in Bera­tung, The­ra­pie und psy­cho­edu­ka­ti­ver Arbeit ein­set­zen möchten.

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